1002 Miniatur-Wunderwelt vor der Haustür

Am Tag nach Weihnachten zufällig beim Hundespaziergang an einem eigentlich unauffälligen Baum entdeckt und später fotografiert:

Es ist die ganz kleine Welt, die man mit einem Makroobjektiv ganz groß heraus stellen kann. Ein Makroverhältnis 1:1 bedeutet, dass z.B. ein Objekt von 1 cm auf dem Sensor auch mit 1 cm dargestellt wird. Da ein APSC-Sensor von Sony einen Crop-Faktor von 1:1,5 bezogen auf Vollformat besitzt, hat so ein 1 cm langes Objekt auf einem Monitor mit DIN-A4-Größe etwa eine Projektions- oder Drucklänge von etwa 10 cm. Dabei werden Details sichtbar, die man mit bloßen Auge kaum noch war nimmt. Diese weiß-/bläulichen Pilze haben nur eine Größe von 1-3 mm! Die orangefarbenen Röhrenpilze links habe ich erst bei der Entwicklung der Bilder gesehen. Das satte Moos wirkt auf den Bildern fast wie ein Urwald. Die Gelbflechte wird kaum war genommen und ist dennoch so vielfältig, manchmal sogar mit von Insekten abgelegten roten Eiern. Eine vernünftige Schärfe erreicht man nur noch mit Stacking, bei dem rund 30-50 Bilder mit nur leicht unterschiedlichen Schärfeebenen am PC zu einem einzigen Bild mit durchgehender Schärfe zusammengesetzt werden.

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