729 – Koepchenwerk, Herdecke

  • 28. September 2019

In den Jahren 1927 bis 1930 errichtete das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk (RWE) am Ruhrstausee Hengstey bei Herdecke ein Pumpspeicherwerk, das später nach seinem Planer, Professor Arthur Koepchen, benannt wurde.

Zu Tageszeiten, an denen im Netz der RWE mehr Strom zur Verfügung stand als verbraucht wurde, treibt dieser überschüssige Strom Pumpen an, die Wasser aus dem Hengsteysee in ein 160 Meter höher gelegenes Speicherbecken pumpen. In Spitzenlastzeiten, wenn mehr Strom benötigt wird als die Kraftwerke erzeugen können, wird dieses Wasser abgelassen und treibt die Turbinen am Fuß der mächtigen Rohrleitungen an. Der hier gewonnene Strom wird ins Netz eingespeist. Die RWE wollte das Pumpwerk abreißen, aber dann engagierte sich der Verein „Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V.“ für den Erhalt – und hat es geschafft. Jetzt zeigt sich das sanierte Werk in altem Glanz.

Wieder eine Fotoführung organisiert von Revierblicke.

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