589 – Siedlung Grafenbusch, Oberhausen

  • 25. März 2018

Zwischen 1910 und 1923 wurde für die Gutehoffnungshütte eine großzügige „Beamtenkolonie“ für die leitenden Angestellten vom Berliner Architekten Bruno Möhring errichtet.

Gebaut wurden 21 Häuser mit 35 Wohnungen für rund 120 Bewohner (und natürlich Hausangestellte) rund um den „Pariser Platz“.  Später kamen dann noch einige Häuser in Richtung Kaisergarten (Schloß) dazu. Die Häuser sind alle in unterschiedlichen Stilen gebaut. Es ist also nicht eintönig. Die Wohnungen waren zwischen 160 und 300 m² groß (in den Arbeitersiedlungen waren dagegen im Mittel 60 m² üblich). Die Häuser sind großzügig, binden sich jedoch nicht aufdringlich in die Umgebung ein. Diese Zurückhaltung konnte durch besonders große Grundstücke erreicht werden. Damals gab es Mauern mit Toren zu den Straßen und das Villenviertel wurde ständig bewacht. Interessant ist heute die Lage zwischen dem Gasometer und dem Schloss mit dem Kaisergarten und der Rehberger Brücke.

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