499 – Tetraeder, Bottrop

  • 1. November 2016

Die Landmarke „Tetraeder“ in Bottrop bietet einen phantastischen Blick über das Ruhrgebiet.

Der höchste Aussichtspunkt – 42 Meter über dem Haldengipfel – hängt auch noch bewusst “schräg”. Da sollte man schon schwindelfrei sein und es nicht unbedingt bei starkem Wind betreten – das Ding bewegt sich dann ganz ordentlich. Die Plattformen erreicht man über scheinbar schwebende Treppen (sie hängen nur an Stahlseilen). Die Konstruktion besteht aus 210 Tonnen Stahl und Rohren in einer Länge von 1,5 km.
Zum Gipfel der Halde führt von der Zeche Haniel die „Direttissima“ mit 387 Stufen oder breite Wege, die sich in Serpentinen die Halde hinaufschlängeln.
Es ist die sicher ungewöhnlichste Pyramide, wohl nicht nur im Ruhrgebiet und nur rund 15 km Luftlinie von Dorsten entfernt.
Das „Haldenereignis Emscherblick“ wurde von dem Architekten Prof. Dipl-Ing. Wolfgang Christ im Rahmen der „Internationalen Bauausstellung Emscher Park“ (IBA) entworfen und in 1995 fertig gestellt.

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