410 – Mottbruchhalde, Vulkan in Gladbeck

  • 5. April 2015

Das ist neu: Ein Vulkanrater im Revier!

In Gladbeck-Brauck ist eine Haldenlandschaft entstanden, direkt an der A2 und der B224. Noch vor 2 Tagen (Karfreitag) haben wir den Zugang zur Mottbruchhalde nicht gefunden. Sie kann auch erst seit 2014 begangen werden und es gibt noch keine Wegweiser und nur wenig Publikationen.
Hier ist sie also, die jüngste Halde. Immerhin ist sie mit rund 80 m über Grund die fünfthöchste Halde im Revier.
In einem Künstlerwettbewerb unter dem Motto „Halde im Wandel“ gewann der Entwurf des Niederländers Lodewijk Baljon, der einen Vulkankegel für die Form der Halde vorsah. Dort oben kriegt man von der umgebenden Landschaft nichts mehr mit und ist mit sich und dem Himmel alleine.

Für die zukünftige Gestaltung ist man sich noch nicht einig. Besonders eindrucksvolle Pläne des Gladbecker Landschaftsarchitekten Stephan Müller bauen auf der ursprüngliche Vulkan-Idee auf. Sie gehen von eingesetzter Illumination über wie fließende Lava angeordnete Bepflanzung mit 140.000 feuerroten Rosen, die extra von lokal ansässigen Gärtnereien gezüchtet werden sollen, bis hin zu 120 Meter hohen, beleuchteten Wasserfontänen in einem Kratersee, die nachts weithin sichtbar eine Eruption simulieren sollen.

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