231 – Siedlung Teutoburgia, Herne

  • 17. Februar 2013

Zwischen 1909 und 1923 wurde die Siedlung mit 136 Gebäuden und 459 Wohnungen fertiggestellt. Ein Ensemble nach der Reformidee der „Gartenstadt“ war entstanden;

Licht, Grün und scheinbar ländliche Idylle für die Arbeiter und „Beamten“ der Zeche. Die Allee der Baarestraße führte zum Zechentor. Grünflächen und gut geformte Plätze umrahmen die attraktiven Wohngebäude.
Die alleeartige Baarestraße, die ursprünglich auf das Werkstor ausgerichtet war, bildete die Hauptachse der Kolonie. Von ihr führen die anderen Straßen in harmonischen Schleifen ab.
Eine Besonderheit innerhalb der Siedlung bildet der nach dem ersten Weltkrieg erbaute Teutoburgiahof, der sich als Blockbebauung um einen als Innenhof gestalteten Straßenzug zieht. Im Vegleich mit den älteren Siedlungshäusern findet man hier vereinfachte und zu größeren Einheiten zusammengefasste Bauformen.